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Verantwortung für unser Land |
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 Das Zeichen der Versöhnungswege: Die Taube mit dem Ölzweig (Grafik: Andreas Felger) |
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Die GGE setzt Zeichen der Hoffnung und gibt wichtige Impulse in Deutschland. |
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Die Versöhnungswege 50 Jahre nach Kriegsende |
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Gesellschaftlich haben die "Versöhnungswege", die 1994 in Erfurt begannen, spürbare Akzente gesetzt und in einigen Ländern politische Klimaverbesserungen bewirkt. Schwerpunkt der Reisen nach Belgien, Bosnien, Dänemark, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Italien, Litauen, Russland, Luxemburg, Niederlande, in KZ-Gedenkstätten und nach Israel war die Bitte um Vergebung und Versöhnung. |
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Geschwisterlichkeit in Europa und mit Israel |
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Zum 60. Jahrestag des Kriegsendes am 8. Mai 2005 fand im Rahmen des 2. GGE-Deutschlandtreffens in Chemnitz ein Festgottesdienst statt, der im Zeichen der Versöhnung besonders mit den europäischen Völkern und Israel stand. In einem gemeinsamen Gebet verpflichteten sich die Teilnehmer zur geschwisterlichen Liebe zu den Menschen aller Völker und Kulturen. Die Herausforderungen der globalisierten Welt, das Zusammenwachsen Europas und die Verpflichtung gegenüber den Juden, dem "älteren Bruder der Christen", bedürfen mehr denn je der erneuernden und versöhnenden Kraft des Heiligen Geistes. |
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 F. Aschoff und E. Shishkoff, ein messianischer Jude aus Israel, beim Deutschlandtreffen der GGE 2005 in Chemnitz |
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Die ständig wachsende Zahl christusgläubiger, "messianischer" Juden in aller Welt und ihrer Gemeinden wird von den Großkirchen bisher immer noch weitgehend ignoriert. Die GGE sucht die Verbindung mit diesen jüdischen Geschwistern und tritt auch für ihre Anerkennung durch die evangelische Kirche ein. |
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Anerkennung der messianischen Juden |
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Gesellschaftliche Verantwortung |
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Die GGE will im Rahmen ihrer Möglichkeiten verstärkt gesellschaftliche Verantwortung für unser Land wahrnehmen. Dies geschieht u.a. im Rahmen der "Christlichen Gesundheitskongresse", des "Kongresses christlicher Führungskräfte", in den Veranstaltungen "Miteinander wie sonst", an den jährlichen Gebetstagen, die seit 1998 am Tag der Deutschen Einheit in Neufrankenroda und an vielen anderen Orten (unter dem Motto "Zeichen setzen") stattfinden, sowie in den vielen Angeboten für Jugendliche, Erwachsene und ältere Menschen. Es geht der GGE dabei um das Anerkennen der christlichen Werte und um Orientierung im persönlichen, beruflichen und familiären Leben. |
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 Die damalige EKD-Ratsvorsitzende Bischöfin Margot Käßmann spricht beim 2. Christlichen Gesundheitskongress 2010 in Kassel Christliche Werte für das persönliche und gesellschaftliche Leben |
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Besonderes Gewicht legt die GGE auf:
die Achtung des menschlichen Lebens in allen Phasen seiner Entwicklung,
eine neue Wertschätzung der Familie,
eine breite Solidarität mit den Schwachen, Bedürftigen, älteren Menschen sowie Arbeitslosen,
eine gerechte Verteilung der Güter und
den Schutz der Schöpfung. |
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In einer sich stark verändernden Zeit brauchen unsere Kirchen Bewegungen, die stellvertretend und innovativ neue Aufgaben erkennen und übernehmen. Dazu gehören auch neue Formen von christlichen Gemeinschaften, Hauskirchen und Gemeindegründungen. |
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Neue Aufgaben erkennen und übernehmen |
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