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GGE online: Themen und Impulse
  Der Geist weht, wo er will
  Aufbruch in Finnland
  von Katja Lehmann
 
   Artikel aus dem "Brief an die Freunde" Nr. 32  
 
   Die Erweckung von Nokia
  Der Wind weht und es ist kalt als wir in Tampere ankommen. Doch gegen die positive geistliche Aufbruchsstimmung, die wir auf unserer viertägigen Reise erlebten, konnte auch finnischer Regen nichts ausrichten. Der Geist weht, wo er will, auch hier – das wurde uns schnell klar.

Was vor siebzehn Jahren in dem für seine Mobiltelefone berühmten Vorort von Tampere, Nokia, seinen Anfang nahm, hat in den letzten Jahren das ganze Land ergriffen. Markku Koivisto, Leiter und Frontfigur des Aufbruchs, promovierter Theologe und ausgebildeter lutherischer Pfarrer erlebte 1990 eine spektakuläre Krebsheilung. Bis dahin war er nach eigenen Angaben ein liberaler Pfarrer, der Charismatiker kritisch beäugte. Doch nach seiner Heilung begann er, in seiner Gemeinde regelmäßige Heilungs- und Gebetstreffen abzuhalten, die schnell zu einem geistlichen Anziehungspunkt für die ganze Region wurden. Bald hatte die „Erweckung von Nokia“ auch andere Teile des Landes erreicht. Kennzeichnend für den Aufbruch waren körperliche Heilungen und Manifestationen wie das Ruhen im Geist – und das hält bis heute an. Im Jahr 2003 zog die Nokia Mission, wie die Bewegung inzwischen genannt wurde, nach Tampere um, weil die Veranstaltungsräume in Nokia für die vielen Menschen zu klein geworden waren. Markku Koivisto ist inzwischen landesweit bekannt und der Aufbruch wurde von Beginn an von einer starken Medienpräsenz begleitet. Die erste Halle, die Koivisto mit seinen Mitarbeitern in Tampere mietete, platzte auch schnell aus allen Nähten – an seinen Veranstaltungen nehmen bis zu 6000 Menschen teil. Seit Beginn der Erweckung haben sich laut Koivisto rund 15.000 Menschen bekehrt, unzählige sind geheilt worden und haben die Kraft des Heiligen Geistes erfahren.

Als wir nach Tampere kommen, um uns diesen Aufbruch live anzusehen, ist die Bewegung gerade in eine neue Phase eingetreten. Ostern 2008 entschied sich Koivisto, eine unabhängige Bewegung zu gründen und den Rahmen der Kirche zu verlassen. Nun hat er ein tatkräftiges Team von Mitarbeitern aufgebaut, das ihm helfen soll, die Bewegung in eine neue Phase zu lenken. Landesweite Evangelisations- und Heilungsveranstaltungen mit Live-Übertragung im Internet verbreiten sein größtes Anliegen: Menschen für Christus zu gewinnen. Eloquent, sympathisch und sehr unprätentiös wirkt er. Vieles, was wir bei den Gottesdiensten in Helsinki und Tampere und im Gespräch mit Koivisto und seinen Mitarbeitern erleben, erinnert an John Wimber und seinen Dienst. Und vieles fordert uns neu heraus – die geistliche Dynamik und Dichte in den Veranstaltungen, die Hingabe und Begeisterung der Mitarbeiter und Gemeindemitglieder inspirieren uns und geben uns Hoffnung. Finnland ist Europa, vieles hier könnte auch in Deutschland umsetzbar sein. Vielleicht ist es eine Chance, neben allem Guten, was immer mal wieder aus den USA zu uns kommt, den Blick wieder mehr auf Europa zu richten. Auch hier kann Gott Großes tun!
 
  Weitere Informationen:
Weitere Informationen zur Nokiamission finden Sie im Internet und im "Brief an die Freunde" Nr. 33. Den Brief können Sie in unserem Downloadbereich als PDF herunterladen. Dort können Sie ein ausführliches Interview mit Markku Koivisto und seinem Team lesen  
  Nokia Mission  
Verfasst wurde dieser Beitrag von:  
  Katja Lehmann  
  Katja Lehmann arbeitet seit vielen Jahren als Redakteurin für die GGE und freiberuflich als Grafik-Designerin und Übersetzerin. Sie lebt in Schweden.  
 
  E-Mail: lehmann@gge-online.de  
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  Letzte Änderung: 14.12.2010, 09:36 Uhr
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05.02.2012
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